Mythos Amazonien

Mythos Amazonien ? Was ist das, wo gibt’s das? Wird das hier ne Lügengeschichte, wird das hier ne märchenhafte Geschichte, wird hier Wahrheit und Klarheit enthalten sein oder ist alles nur eine sagenhafte Geschichte? Ehrlich, wir wissen es auch nicht. 30 Tage waren wir in Südamerika unterwegs und 30 Tage haben wir jeden Tag was erlebt und je länger wir wieder hier sind um so unglaublicher und um so wahrer kommt uns unsere Reisegeschichte vor.

mythos im Meyers

So fing alles an:

Im Katalog von Take Off Reisen hatte Uwe Ende 2006 beim Blättern diese fantastisch klingende Expedition entdeckt. „Mythos Amazonien,…abenteuerliche Expedition in einer kleinen Gruppe durch eine vom Tourismus noch nicht erreichte, geheimnisvolle Welt“.

Bingo! 3 Worte die es in sich hatten: Amazonien", „Expedition“ und „geheimnisvoll“. Der Endecker im Abenteurer war geweckt. Es sind halt die kleinen Dinge die Uwe Freude machen !


Leider sollte es 2007 noch nicht klappen und 2008 wollten wir ja eigentlich zum New York Marathon. Als Klaus dann aber Weihnachten 2007 mit seinen kaputten Knochen das AUS mitteilte, war die große Abenteuer-Ampel für Uwe auf Grün. Uwe will in den Amazonas und Klaus fährt mit. Selber schuld, daß er vorher die Reisebeschreibung nicht richtig gelesen hatte. Uwe hatte wieder alles in rosaroten Farben erzählt und Klaus so zugetextet, daß er dann kein Veto einlegte. Kein Nein ist automatisch ein Ja, also wollte Uwe diesen Horrortrip sofort buchen.
Nur leider war der im aktuellen Take Off Reisen Katalog nun nicht mehr drin! Kein Problem, schnell war in Hamburg angerufen.


Der nette Herr am anderen Ende der Leitung teilte mit: …wir haben diese Expedition wieder aus unserem Programm genommen…die entspricht nicht unseren Kundenwünschen…da fehlt der bei unseren Reisen „gewohnte Komfort“ (Anmerkung: was das wohl heißen sollte) …also, ich kann Ihnen nur von der Reise abraten….lange Pause….. aber wenn ich Sie nicht davon abbringen kann, …….kann ich für Sie die Reise buchen.
Wieder Bingo. So läßt sich Uwe nicht abschütteln! BITTE SOFORT BUCHEN !

Expedition „Peru – Bolivien – Brasilien"

ottos

Schnell war der Termin klar: Zur Grauzeit, also im November 2008, sollte es losgehen. Jetzt mußten nur noch die Flüge zugebucht werden. Lufthansa sollte es natürlich es sein. Leider fliegt die nicht nach Peru, dem Treffpunkt der Gruppe und dem Start der Reise. So mußten wir etwas tricksen. Mit der LH von Frankfurt nach Caracas, dann weiter mit der TAPA von Caracas nach Lima. Zurück dann mit der TAM von Manaus nach Sao Paulo und wieder über den Teich mit der LH nach Frankfurt. Zwar etwas teurer, aber allemal besser als in Madrid, oder Lissabon oder sonstwo stundenlang auf einem Flughafen rumzuhängen.

Jetzt fehlte nur noch der „Eyecatcher“ für Klaus. Das wäre dann immer Strand und Meer. Wo bekommt Uwe Strand und Meer her, wenn die Expedition nach 4 Wochen in Manaus mitten im Amazonas und mitten in Brasilien zu Ende ist. Dann noch nach einer so atemberaubenden Expedition mit verklärtem Blick nach Recife oder Salvador fliegen? Da in einer Bettenburg a la El Arenal abgebildet sein? Nein. Was tun? Schnell war im Netz eine Lodge am Rio Negro gefunden. Der ideale Platz um nach einer eventuell anstrengenden Reise noch 3 schöne Tage zu überleben. Und dann auch noch sooo schöne Bilder. Was will man mehr. Also gebucht. 3 Tage Ecoparc Lodge an den weißen Sandstränden des Rio Negro.

Jetzt gab’s noch die Frage mit dem Trekking zur Amazonas-Quelle! Das sind 3 Tage Extrem-Trekking mit einer maximalen Höhe von 5105 Metern. War da nicht was? Ach ja. Wir sind nicht im Alpenverein und Trekking heißt bei uns Wandern im Marienfeld oder wenn’s hoch hinaus gehen soll, auf die Theresienhöhe am Tagebau Hambach. Das sind immerhin 400 Höhenmeter. Gut, das müssen wir also nicht haben. Zu frisch war noch die Erinnerung an Potosi in den Andenhöhen von Bolivien. Da war Uwe 1998 und das war keine gute Woche. Ein bißchen viel hoch für Flachlandtiroler. Und überhaut: Uwe will ja in den Dschungel und nicht in den Himmel. Wir werden daher die „alternative Route“ machen. Die sieht einen längeren Aufenthalt in Cusco und am Machu Piccu vor. Kostet dann (unerklärlicherweise) noch mal 200 Euro pro Nase extra mehr. Aber was tut man nicht alles für seine Gesundheit.

Damit war die Expedition „Peru – Bolivien – Brasilien“ im „Kasten“. Wer die Expedition jetzt gerne auch buchen möchte (ich kann das nur ausdrücklich empfehlen, da gibt es bleibende Eindrücke), kann das hier nachschauen www.ottostours.com

Soviel zur Buchungsorgie und jetzt zur Reise oder besser zu dieser Expedition...