Un week-end à Paris

Im Tiefflug nach Paris

unsere Flugroute
"Flug"route Köln-Paris

Unverhofft kommt oft und so haben wir kurzfristig einen Tiefflug nach Paris angetreten. Sonst immer in der Luft, fuhren wir diesmal auf Schienen. Das unschlagbar günstige Angebot des Thalys von Cologne nach Paris Gare du Nord für 50,- Euro pro Nase hin und zurück konnten wir nicht ausschlagen. Die Fahrzeit von 3:50 Stunden war auch nicht zu lang.

Am 10. Juli 2008 sind wir dann mit dem Thalys 9460 (Ein TGV, Baujahr 1995) von Cologne HBF um 18:14 Uhr gestartet. Da wir in Rom sehr gute Erfahrung mit privater Zimmervermittlung gemacht hatten, haben das auch in Paris versucht und wurden nach einiger Suche im Community-Net fündig.

Ein kleines Appartement in der Rue Rambuteau, gleich neben dem Centre Georges Pompidou, konnten wir schon um 23 Uhr in Beschlag nehmen. Unser Vermieter Selim hatte alles wunderbar vorbereitet. Wir wohnten auf der "sechsten Etage" ohne Aufzug. In einem uralten Treppenhaus ging es genau 105 Stufen in einer Wendeltreppe aufwärts. Mit einem Glas Rotwein konnten wir auf die Dächer von Paris schauen...



Der spontane Entschluss mal wieder nach Paris zu fahren (1981 waren wir zusammen hier und Uwe war in den 90er Jahren auch nochmal mal mit Andrea hier), entstand nach einer Fleashdance. Hartmut sagte uns, daß er ein paar schöne Tage zu seinem Geburtstag in Paris verbringen möchte. Mark verbringt ja im Sommer immer einige Wochen in Paris und wollte uns dann auch gerne "seine Stadt" zeigen. Sein Reiseführer ist zwar noch nicht gedruckt, aber wir konnten schon einige Touren daraus mitmachen...

Freitag, die Tour durch Marais

Nach einem kleinen Déjeuner auf der Rue des Archieves laufen wir zu viert durch Marais, eines der ältesten Viertel von Paris.

Dank Mark erfahren wir viel über dieses Viertel und sehen neben dem Hotel de Ville, viele andere "Hotels", wunderschöne Kirchen, restaurierte Klöster, uralte Fachwerkhäuser, den Platz der Vogesen, schicke Herrenanzüge und noch einiges mehr an versteckten Orten.

Mangels Mittagessen kauft Hartmut ein paar schöne Äpfel, frisch vom Bauern aus Neuseeland...